Blüht es uns recht?

Blüht es uns recht?

Blüht es uns recht das wir heute so schlecht,
ernährt – geführt & regiert sind?
In welche Art Welt wächst ein heute geborenes Kind?

Die Spur eurer Kultur führte zu großer Vernichtung
Ausrottung von Leben heisst diese Marschrichtung
Eine Dichtung wie diese wird daran nix ändern
kaum ruft einer “Krise” brennt es in allen Ländern

Die Natur gilt euch wenig,  IHR seid die Beherrscher von Leben
Versteht ihr jegliche Existenz  nur durch eure Allmacht gegeben?

Tot droht jeder Lebensform
passt sie nicht in eure Norm
Ihr handelt gottgleich überheblich,
der Natur seid ihr oft schädlich

Euer Verstand ist blockiert von Profitsucht & Gier
diese Selbstsucht als Motor verhindert ein WIR
Als Meister der Geister pfuscht ihr in Evolution
Doch schon bekommen Zauberlehrlinge ihren Lohn

Unfruchtbarer wird es & Leben ein Geldwert
Für euch ist daran, scheint es, auch nix verkehrt
Die Wirtschaft muss brummen, Pharma und Industrie
Die Säulen jener Kontrolle über euch als Stimmvieh

Die Ausschlachtung von Einfluss ist euch garantiert
Wer registriert was passiert ist dadurch nicht irritiert
Sondern sieht seinen Anteil: Merkt nun auf – reagiert!

HabitatJetzt eine behende Wende oder Ende gilt es für´s Leben.
Seht! Versteht! Macht konkret – geht bewegen!
Informiert euch doch hier einmal umfassend!
Seid fair, klug u. schlau – geht voran, macht es passend!

Noch nie habt ihr soviel vermocht
doch eurem Feuer fehlt der Docht.
Entzündet euch mit uns fürs Leben!
Wir wollen es schaffen! Es gibt kein Aufgeben! 

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Im folgenden Auszüge aus zum Teil sehr umfangreichen Allgemeinwissen, über das (Über-) Leben auf diesem Planeten. Für den Inhalt aller hier verlinkten Seiten sind stets deren Urheber verantwortlich! Ein Dank ihnen, das sie einen ständigen Ein- & Überblick zu gängigen Fußnoten des Zeitgeistes ermöglichen! Jedoch gibt es nichts zu beschönigen:

Liebe Eltern – Traurig aber war: Unsere Generationen haben versagt!

Das Bestehende enthüllt zunehmend seine Untauglichkeit für die Zukunft.

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der giftige Fingerhut*****

Die Bilanz der letzten 50 Jahre ist katastrophal.

“…Die Artenvielfalt hat sich nach Schätzungen von Experten allein zwischen 1970 bis 2000 um 40 Prozent verringert, täglich verschwinden heute etwa 130 Pflanzen- und Tierarten endgültig! Diese Zahl liegt um den Faktor 1.000 über dem natürlichen Wert. Viele Tiere und Pflanzen verabschieden sich von der Erde, der Grund sind vom Menschen verursachte Umweltveränderungen.

Der Fischreichtum ist durch die Überfischung stark geschwunden, allein im Nordatlantik seit 1960 um 66 Prozent. Die Tiefsee ist das größte zusammenhängende Ökosystem der Welt und der größte Siedlungsraum für Leben. Jedes Jahr werden allein sechs Millionen Hektar Regenwald zerstört. In den Weltmeeren verschwanden ein Drittel der Korallen endgültig – und das Sterben dauert an .…” heise.de

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“… Das westliche Wirtschafts- und Produktionsmodell ist nicht zukunfts- und schon gar nicht globalisierungsfähig. Es verbraucht mehr Ressourcen, als es nachhält, was Umwelt und Klima so verändert, dass ein Überleben in einigen Teilen der Welt künftig unmöglich wird. Dieser Problemzukunft aus Staatsverschuldung, Klimawandel, Ressourcenmangel und Bevölkerungszuwachs lässt sich nicht mit business as usual beikommen. …

… Es gibt sogar eine grammatische Form dafür: das Futur II. Es beschreibt etwas, das in Zukunft schon geschehen sein wird, und erlaubt uns ein Gedankenspiel: Wie sollen wir vor unseren Enkeln bestehen, wenn später einmal die Geschichte unserer Gegenwart erzählt wird? Werden sie uns als Menschen in Erinnerung behalten, die den Mut und die Einsicht für die notwendige Veränderung der Gegenwart und die Gestaltung der Zukunft hatten? Oder als einen Haufen ignoranter Egoisten, die um jeden Preis in der Komfortzone einer zukunftsvergessenen Gegenwart weiterdösen wollten, in der Hoffnung, dass es wenigstens für die eigene Lebenszeit reicht?…. “ SZ online

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Die Bilanz im neuen Waldzustandsbericht 2010 ist ernüchternd. Nur noch jeder dritte Baum in NRW weist keine Schäden auf, 23 Prozent sind deutlich geschädigt. Rundschau Köln

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Kinder und Jugendliche, die sterben wollen – es hört sich nach einem Paradox an. Sich des Lebens Ende wünschen, ehe es richtig begonnen hat. Laura Klein, Assistenzärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Köln sagt, dass sich die Gruppe der depressiven Jugendlichen vergrößere. Vor allem leichte Depressionen haben sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Kölner Rundschau

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Jungimker

Jungimker sind frohe Menschen!

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“… Natur-Defizit-Syndrom

… Wie sollen unsere Kinder, die keine Ahnung von der Natur haben, einmal unsere Welt retten?…

… Welche Chance hat der Umweltschutz, die Artenvielfalt, die Achtung vor der Biosphäre, wenn die Jüngsten nur noch an Entertainment-Medien kleben und nicht mehr auf Bäume steigen, wenn ihr Bewegungsradius seit den 1970er Jahren um 90 Prozent abgenommen hat? …

… Wenn nur mehr ein gutes Drittel (36 Prozent) der Kinder zwischen 8 und 12 Jahren einmal in der Woche außer Haus spielt; nur mehr jeder Fünfte weiß, wie das ist, auf einen Baum zu klettern und jedes zehnte Kind davon überzeugt ist, dass Kühe Winterschlaf halten …” heise.de

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Marc Imhoff von der Nasa stellte dazu auf einer Geophysiktagung in San Francisco eine Zehnjahresstudie zum weltweiten Konsum von Pflanzen durch den Menschen vor. Für die Untersuchung wertete die Nasa Satellitenbilder aus. Ergebnis: Während die Nettoproduktion an Pflanzen-Biomasse in allen Weltregionen seit 1995 annähernd konstant geblieben ist steigt der Konsum.

Nach der "Durchforstung"

Durch o. Entforstung?

Imhoff:”1995 hat die Menschheit 20 Prozent der verfügbaren Biomasse genutzt, die Landpflanzen durch Photosynthese erzeugten. 2005 waren es schon 25 Prozent. Das ist ein ziemlich starker Anstieg über einen sehr kurzen Zeitraum” und der Trend setzt sich fort. …”

“… In den zehn Jahren des Beobachtungszeitraums stieg der Pflanzenverbrauch in Südostasien pro Einwohner um 30 Prozent. Die Autoren der Untersuchung haben hochgerechnet, dass eine Angleichung der Konsumgewohnheiten in Südostasien an die westlicher Industrieländer mittelfristig zu einem Verbrauch von 56 Prozent der jährlichen Pflanzenproduktion führen wird – die restliche Biomasse muß dann für die gesamte übrige belebte Umwelt reichen. … ” heise.de

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“….Hinzu kommt, dass eine stärkere Verbreitung von Genpflanzen ein System der Landwirtschaft zementiert, das die Umwelt belastet. Es ist ein industrielles System, das auf immer höhere Erträge ausgerichtet ist, dabei aber in vielen Fällen die Böden auslaugt, der Artenvielfalt schadet, das Grundwasser belastet und auch noch zum Klimawandel beiträgt. Statt mit umweltfreundlichen Methoden Schädlinge vom Acker zu verdrängen, macht es die Gentechnik scheinbar möglich, die Biologie auszutricksen.

Doch was irgendwo auf der Welt einmal in die Umwelt gelangt ist, lässt sich nur noch schwer wieder zurückholen. Auch die Deutschen müssen sich darauf einstellen, dass sie Gentechnik serviert bekommen, ob sie hier nun zugelassen ist oder nicht …” Sueddeutsche Zeitung online

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Blüht es euch Recht?

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